Aktinische Keratosen: Simulierte Tageslicht-PDT.Schonend gegen Hautkrebs-Vorstufen.

Aktinische Keratosen sind Vorstufen des hellen Hautkrebses. Mit der simulierten Tageslicht-PDT behandeln wir sie wirksam – und nahezu schmerzfrei.

Hautärztliche Untersuchung von aktinischen Keratosen im Gesicht mit Lupe und Dermatoskop
Abheilungsrate mit Laser-Vorbehandlung
86 %
sanfte Belichtung
2 Std.
bis die Hautreaktion abklingt
7–14 Tage

Was sind aktinische Keratosen?

Aktinische Keratosen entstehen durch jahrelange Sonneneinstrahlung – meist an Gesicht, unbehaarter Kopfhaut, Handrücken oder Dekolleté. Sie fühlen sich oft rau an wie Schmirgelpapier.

Unbehandelt gehen etwa 10 % der aktinischen Keratosen in einen hellen Hautkrebs über. Deshalb sollten sie behandelt werden.

Wie wirkt die Photodynamische Therapie?

Bei der Photodynamischen Therapie (PDT) wird ein Gel mit dem lichtempfindlichen Wirkstoff Aminolävulinsäure (ALA) auf die Haut aufgetragen. Wir verwenden ALA in Form einer Nanoemulsion, die gut in die Haut eindringt. Der Wirkstoff wird vor allem von den veränderten Zellen aufgenommen.

Bei der anschließenden Belichtung entstehen in diesen Zellen Stoffe, die sie gezielt zerstören. Nach einer Tageslicht-PDT heilen in Studien rund 70 % der Keratosen ab. Wird die Haut vorher mit dem fraktionierten CO₂-Laser vorbehandelt, steigt die Abheilungsrate auf 86 %.

Das Besondere an der simulierten Tageslicht-PDT

Bei der herkömmlichen PDT dauert die Belichtung nur wenige Minuten. Dabei entstehen schnell große Mengen der wirksamen Stoffe – das ist oft sehr schmerzhaft.

Bei der simulierten Tageslicht-PDT (Simulated Daylight PDT, kurz SDL-PDT) belichten wir zwei Stunden lang mit künstlichem, dem Tageslicht nachempfundenem Licht – ohne den krebserregenden UV-Anteil. Die Wirkstoffe bauen sich langsam auf, deshalb ist die Behandlung nahezu schmerzfrei.

Wir setzen dafür das IndoorLux-System der Firma Gerdes Medical ein. Die Lampen sind in die Decke unseres Lichtraums eingebaut und berühren die Haut nicht, die Lichtmenge wird genau gesteuert. Anders als bei der Behandlung im Freien sind wir unabhängig von Wetter und Jahreszeit – die Behandlung ist das ganze Jahr über möglich.

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So funktioniert das IndoorLux-System · Video: Gerdes Medical AG · Auf YouTube ansehen (öffnet in neuem Tab)

Zusätzlicher Effekt: frischere Haut

Die SDL-PDT regt die Kollagenbildung an. In lichtgeschädigten Bereichen wie Gesicht, Handrücken und Dekolleté wirkt die Haut danach oft glatter und ebenmäßiger.

Ablauf der Behandlung

  1. Vorbehandlung

    Mit dem fraktionierten CO₂-Laser DEKA SmartXide Punto entstehen winzige Kanäle in der Haut, damit der Wirkstoff besser einzieht.

  2. Wirkstoff auftragen

    Das Gel mit Aminolävulinsäure in Nanoemulsion wird aufgetragen und wirkt kurz ein.

  3. Zwei Stunden Licht

    Sie sitzen entspannt in unserem Lichtraum – Lesen oder Musikhören ist möglich.

  4. Heilung

    Es entsteht eine Rötung wie bei einem kräftigen Sonnenbrand. Sie klingt nach 7–14 Tagen ab. Bitte schützen Sie die Haut einige Tage vor Sonne.

Womit wir behandeln

  • CO₂-Laser DEKA SmartXide Punto

    CO₂-Laser · 10.600 nm

    DEKA SmartXide Punto

    Fraktionierte Behandlung in einem feinen Raster winziger Kanäle: Die Wärme in der Tiefe strafft die Haut und regt neues Kollagen an.

    • Narben
    • Aknenarben
    • Falten
    • Madonna-Lifting
    • Warzen
    • Vorbehandlung PDT
    • Vorbehandlung Nagelpilz

Kosten und Kostenübernahme

Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten der PDT. Bei anerkannter Berufskrankheit trägt die Berufsgenossenschaft die Kosten.

Für gesetzlich Versicherte ist die simulierte Tageslicht-PDT eine Selbstzahlerleistung. Wir nennen Ihnen die Kosten vorab.

Wir beraten Sie persönlich.

Im Beratungsgespräch klären wir, ob die Behandlung für Sie geeignet ist, wie sie abläuft und welche Kosten entstehen.

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