Berufsdermatologie

Leiden Sie unter Hautveränderungen, die sich im Urlaub und am Wochenende bessern und sich mit Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit verschlimmern ?

 

In einem solchen Fall besteht die Gefahr, dass Ihre Haut eine Berufserkrankung entwickelt. Berufserkrankungen der Haut können im Extremfall den Patienten zur Aufgabe seiner beruflichen Tätigkeit zwingen. Damit es nicht soweit kommt, kann der Hautarzt mit Hilfe der entsprechenden Berufsgenossenschaft des Versicherten eine Vielzahl von Maßnahmen einleiten, die allesamt nur ein Ziel haben: Die Haut unserer Patienten vor beruflich bedingten Hautschädigungen zu schützen.

 

Zu diesem Zweck kann das sog. Hautarztverfahren, durch Meldung an die entsprechende Berufsgenossenschaft des Patienten, eingeleitet werden. Die Berufsgenossenschaft ist gesetzlich dazu verpflichtet, der Entstehung einer Berufserkrankung mit allen geeigneten Mittel vorzubeugen. Alle entstehenden Kosten für Hautcremes, Hautschutzmaßnahmen sowie für umfangreiche medizinische und allergologische Diagnostik werden von der zuständigen Berufsgenossenschaft übernommen. Ferner werden die Versicherten oftmals zu Hautschutzseminaren in den berufsgenossenschaftlichen Schulungszentren eingeladen. Im Rahmen des Hautarztverfahrens muss der Patient keine Praxisgebühr bezahlen. Unkosten (z.B. Fahrten zum Hautarzt) werden in der Regel von der Berufsgenossenschaft erstattet.

 

Dr. Achim Globisch wurde von der Arbeitsgemeinschaft Berufsdermatologie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft zertifiziert und berät sie gerne in berufsdermatologischen Fragen.