A.R.C. Diodenlaser: Effiziente Nagelpilztherapie ohne Medikamenteneinnahme 

 

 

 

Im Folgenden möchten wir Ihnen unser neues Lasersystem zur Behandlung von Nagelpilzerkrankungen näher erläutern. Der A.R.C. Diodenlaser ermöglicht eine schonende Behandlung des Nagelpilzes ohne die Verabreichung nebenwirkungsreicher Tabletten.

 

Wie wirkt der A.R.C.  Diodenlaser ?

 

Bei einer Nagelpilzerkrankung befindet sich der Pilz sowohl innerhalb der Nagelplatte als auch unter dem Nagel. Das intensive, energiereiche Licht des Diodenlasers durchdringt den Nagel und erwärmt das befallene Gewebe auf über 40° C. Dadurch werden die Pilzstrukturen zerstört. Der Nagel selbst und das umliegende Gewebe werden in der Regel nicht geschädigt. Bei der Behandlung entsteht ein mittelstarkes bis starkes Wärmegefühl bis hin zu einem unangenehmen Stechen, das jedoch in der Regel gut toleriert wird.

 

Wie hoch sind die Erfolgsaussichten?

 

In Studien konnten Heilungsraten von 68-80 % ermittelt werden. Dies entspricht der Erfolgswahrscheinlichkeit einer Tabletten-therapie mit Terbinafin, jedoch ohne das Risiko von Nebenwirkungen wie Leberwert-erhöhungen oder Geschmacksverlust. Für eine erfolgreiche Therapie sind jedoch ergänzende Maßnahmen wie eine begleitende Lokal-therapie und Schuhdesinfektion erforderlich. Hierfür erhalten Sie ein Informationsblatt von Ihrem behandelnden Arzt.

 

Wann darf die Behandlung nicht durchgeführt werden ? 

 

Bei einer erhöhten Lichtempfindlichkeit aufgrund von Medikamenteneinnahme, peripheren Durchblutungsstörungen oder Nervenerkrankungen, die mit einer verringerten Schmerzempfindung an Händen und Füßen einhergehen  (Neuropathie), sollte die Behandlung nicht durchgeführt werden.

 

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

 

Nebenwirkungen sind sehr selten und gut beherrschbar. Als Nebenwirkungen können eine Verbrennung des Nagelwalls (sehr selten) sowie ein anhaltendes unangenehmes Wärme- empfinden im Bereich des Nagelbettes auftreten. 

 

Werden die Behandlungskosten von der Krankenkasse übernommen?

 

In der Regel übernehmen die privaten Krankenversicherungen die Kosten für die Lasertherapie. Gesetzlich versicherte Patienten können das Verfahren als Selbstzahlerleistung in Anspruch nehmen.